Tolle Fastentipps und mehr! Wir beraten Sie gern.

Die vorösterliche Fastenzeit ist fast zu Ende. Im Christentum ist sie die Vorbereitung auf das höchste und älteste Fest im Kirchenjahr: Ostern. Die 40-tägige Fastenzeit beginnt Aschermittwoch und endet Karsamstag und erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu Christi in der Wüste. An Ostern feiern wir Jesus Auferstehung.

Unser Pater Bernd Pehle (Fastenzentrum Hörstel) sagt dazu:
„In der Osternacht erlebte die Kirche die Aufnahme = Taufe der Neu-Mitglieder. Und für uns Christen bedeutet es die Erneuerung der Taufe. Ostern steht also auch für „Erneuerung“ unseres Personseins und für die Chance durch die Tauferneuerung auf einen Neubeginn – durch Gott.

An Gründonnerstag hatten die, die von der Kirche ausgeschlossen waren, die Möglichkeit wieder aufgenommen zu werden.

Das Pascha im Alten Testament Exodus: raus dem „ALTEN“ rein, ins „NEUE“! – Gleich dem Grundsatz des Thomas von Aquin: gratia supponit naturam et elevat et perficit. = Die Gnade unterstützt die Natur, hebt sie empor und vervollkommnet sie. Leib UND Seele werden sozusagen erneuert.“

Wussten Sie das?
Seit dem 4. Jahrhundert wird dieses höchste Kirchenfest aller Christen Ostern genannt, wobei der Ursprung des Namens Ostern und der Sinn des Festes nicht nur christlich sind.

Auch die heidnischen Germanen feierten ihr Auferstehungsfest. Sie nannten es Ostara-Fest und huldigten damit ihre Göttin Ostara. Ostara war ihre Botin des Frühlings und stand für Wärme, Wachstum, Licht und Fruchtbarkeit. Sie versinnbildlichte praktisch die Auferstehung der Natur – das Erwachen der Erde aus dem Winterschlaf. Kälte und Dunkelheit wichen und machten Platz für wärmende und helle Sonnenstrahlen. Ostara brachte nach den dunklen Wintermonaten neue Lebensenergie und ließ das innere Feuer wieder leuchten. Ihre Kräfte führten zu einer Wende, zu Wachstum, Erneuerung und Leben. Auch wurden sie und ihr Name mit der Himmelsrichtung Osten in Verbindung gebracht – dort, wo die Sonne aufgeht und jeden Tag das Licht geboren wird. Ostara repräsentierte somit ebenso die Morgenröte und die zyklische Wiedergeburt der Welt.

Prof. Rupert Berger (*1926, München) schreibt in „Kleines Liturgisches Wörterbuch“ (1969 Herder):
„Ostern (althochdeutsch = Plural von „Morgenröte“), vermutlich Übersetzung des Namens „in albis“ für die Osterwoche, wobei „alba“ missverstanden wurde als Morgenröte statt als weißes Kleid (=Albe); in den meisten Sprachen sonst eine aus dem aramäischen Wort Pascha abgeleitete Namensform), das Hauptjahresfest der christlichen Kirchen, an dem das Paschamysterium von Tod und Auferstehung des Herrn gefeiert wird.“

Der Frühling ist nach wie vor das Symbol des Lebens und des Neubeginns. Die Tage werden länger und „lichtvoller“ und die ersten, zarten Regungen in der Natur sichtbar. Erwacht der Frühling, erwachen auch wir und spüren die Kraft der Göttin Ostara in uns. Das erstarkende Licht erfüllt uns mit Energie, mit guter Laune und mit Optimismus. Projekte und Ideen lassen sich leichter umsetzen, wir gehen wieder raus, werden aktiver, pflegen und suchen Kontakte und haben unter dem Strich viel mehr Lebenslust und Freude.
Der Frühling wirkt sich einfach positiv auf unsere Seele und unseren Körper aus, um die wir uns nun wieder mehr kümmern. Wir treiben öfter Sport, ernähren uns gesünder oder probieren sogar eine neue Frisur und ein anderes Outfit aus. Geht es Ihnen nicht auch so?

Das Oster-Fest ist die beste Zeit sich Wünsche zu erfüllen und sich von Altem zu lösen. Egal wie es nun heißt – Ostern oder das Fest der Frühlingsgöttin Ostara: Lassen Sie uns in dieser Zeit das Leben und die Natur zelebrieren, den Winter hinter uns lassen und den Frühling dankbar und mit einem Lächeln willkommen heißen.

Erfahren Sie hier wie Heilfasten Sie nach dem Motto „Frühjahrserwachen für Körper, Geist und Seele“ dabei unterstützt.

Wie unsere Stammgäste wissen, mußte -seit letztem Ostern- auch das Samariter Fastenzentrum Altes gehen lassen und durfte Neues willkommen heißen und Neues beginnen. Wir haben sozusagen auch eine kleine Wiederauferstehung erfahren und sind sehr dankbar, auch weiterhin von unseren Stammgästen unterstützt zu sein und auch neue Gäste begrüßen zu dürfen.

P.S. Und woher kommen nun Osterei und Osterhase? Beide sind tatsächlich keine Erfindung der modernen Zeit. Das Ei und der Hase waren die Symbole der Ostara. Das Ei stand für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt und der Hase für die Fortpflanzung. Die Germanen vergruben die Eier als Opfergaben oder verschenkten sie.

… und nun wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Osterfest, das an Auferstehung erinnert und Hoffnung schenkt!

Herzlichst
Ihr Samariter Fastenzentrum-Team.